frischer und
bewusster essen


Chicorée

Familie: Korbblütler; Weiterentwicklung der Gemeinen Wegwarte
Geschmack: bitter
Lagerung: dunkel, bei Lichteinfall entstehen mehr Bitterstoffe
Verwendung: roh oder als Gemüse

Die heute bekannte Form des Chicorée soll, einer Überlieferung nach, Mitte des 19. Jahrhunderts in Belgien entdeckt worden sein. Nach einer sehr großen Ernte von Zichorienwurzeln lagerten belgische Bauern den Überschuss in dunkle Keller ein, im Winter wurden dann die, bei uns als Chicorée bekannten, Knospen entdeckt.

Wer auch immer das herausgefunden hat, es ist eine große Bereicherung für den herbstlichen und winterlichen Tisch. Chicorée wird im Handel üblicherweise in lichtdichter Folie oder in Kästen verpackt angeboten. Der Kontakt mit Licht lässt nämlich mehr Bitterstoffe (wiederum Lactucopikrin) entstehen, als ohnehin schon vorhanden sind. Außerdem wird die Bildung von Chlorophyll unterdrückt, so behalten sie die erwünschte helle, gelbliche Farbe.

Chicorée kann sowohl roh als auch als Gemüse (z.B. überbacken) verzehrt werden.

Sein Energiegehalt ist mit 15 kcal/100 g sehr niedrig, der Wassergehalt (ca. 80-94%) hoch. Erwähnenswert ist außerdem ein Kaliumgehalt von 174 mg/100 g und immerhin ca. 7,6 mg Vitamin C/100 g.

Chicoree-Rezepte haben wir hier für dich zusammengestellt.

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