frischer und
bewusster essen


Zuckerhut

Familie: Korbblütler; Gattung: Wegwarten
Verwendung: meist roh als Salat
Geschmack: leicht bitter (der Name kommt von der Form)

Der Zuckerhutsalat kommt nicht aus Brasilien, wo es den bekannten Namensverwandten gibt. Er ähnelt im Aussehen aber einem Zuckerhut, wie man ihn bei der Feuerzangenbowle verwendet, er ist kegelförmig.

Heutzutage wird er in Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien angebaut.

Der Zuckerhutsalat besitzt eine große, leckere Verwandtschaft: Chicorée (er wird auch als Herbstchicorée oder Fleischkraut bezeichnet), Eichblatt- und Endiviensalat und auch die Artischocken zählen dazu.

Die typische Erntezeit liegt, wie beim Feldsalat, im Herbst und Winter (zwischen September und Dezember). Kleinere Fröste schaden ihm nicht.

Er gehört zu den Salaten, die besser lagerungsfähig sind. Die hellgrünen Blätter sind dicht gewickelt und bilden eine Kegelform, deren Gewicht bis zu 2 kg betragen kann.

Wartet man nach der Ernte übrigens bis zum 1. Frost, gehen dadurch einige Bitterstoffe verloren.

Der Zuckerhutsalat wird in Deutschland meist knackig und roh verzehrt, kann jedoch auch als Gemüse verwendet werden. Hat man einen Zuckerhutsalat erhalten, der vor dem 1. Frost geerntet wurde und einem zu bitter ist, können die Bitterstoffe auch durch Einlegen in warmes Wasser gelöst werden. Beachtet werden sollte, dass hierbei auch andere Nährstoffe vermindert werden.

Mit 11 kcal/100 g ist er, wie andere Salatkollegen auch, ein Schlankmacher. An die Vitamin- und Mineralstoffwerte des Feldsalates reicht er insgesamt zwar nicht ganz heran, aber dennoch beherbergt er gute Mengen an Provitamin A, den Vitaminen B1, B2 und C, ebenso wie beispielsweise Kalium, Calcium und Folsäure.

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