frischer und
bewusster essen


Rauke / Rucola

Familie: Kreuzblütengewächse
Geschmack: nussartig, scharf
Verwendung: roh im Salat
Wichtig: saisonal und regional beziehen

Die Rauke (der eigentliche deutsche Name) kam unter ihrem italienischen Namen Rucola wieder ins öffentliche Gedächtnis zurück. Sie gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und weist einen intensiven und nussartigen Geschmack mit hohem Wiedererkennungswert auf, da sie auch eine gewisse Schärfe besitzt.

Meist wird sie roh im Salat verwendet und kann in einem gemischten Salat schöne geschmackliche Akzente setzen.

Ein reiner Rauke- oder Rucola-Salat ist ebenfalls ein mögliches Einsatzgebiet, kann aber durch die enthaltenen Senföle recht scharf werden.

Rucolasalat

Der Anbau von Rauke ist ziemlich einfach, daher trifft man sie auch nicht so selten in Privatgärten an. Die Pflanzen bevorzugen sandig-lehmige Böden mit Lichteinfall. Die Aussaat kann relativ lange von April bis in den September erfolgen und gehört zu den Flachwurzlern.

Man sollte allerdings darauf achten, die Blätter schon vor der Blüte zu ernten, gekühlt gelagert halten sie sich etwa 2 Tage.

Ähnlich wie beim Spinat kann Rauke, abhängig vom Anbau, hohe Nitratgehalte aufweisen.

Wichtig:

Der Griff zu saisonalem Gemüse (auch bei anderen Gemüsen mit potenziell höherem Nitratgehalt wie Spinat, Blattsalat, Grün- und Weißkohl, Rote Rübe, Radieschen und Rettich) kann die Lage deutlich verbessern, da hier eine optimale Reifung stattfinden kann und weniger Dünger eingesetzt wird.

Rucola-Rezepte gibt's hier.

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