frischer und
bewusster essen


Lexikon der Küchengeräte

Backautomat:

Elektrischen Backautomaten, früher noch ausschließlich zur Herstellung von Broten verwendet, können mittlerweile auch zur Marmeladenherstellung eingesetzt werden. Die Teigzutaten werden eingefüllt, ein entsprechendes Programm ausgewählt und mit den vorhandenen Teighaken verknetet. Nach einer definierten Zeit ist das Brot oder der Kuchen fertig und kann entnommen werden. Die Backformen sind aufgrund ihrer Beschichtung sehr leicht zu reinigen.

Dörrgerät:

Dörrapparate sind runde oder eckige elektrische Geräte in unterschiedlicher Größe, in denen man auf mehreren Ebenen/Blechen und auf speziellen Dörrfolien (um ein Ankleben des Dörrgutes zu vermeiden) Nahrungsmittel dörren kann. Die Temperatur kann variabel (bis zu einem bestimmten Bereich) eingestellt werden. Um Dörrgut in Rohkostqualität zu erhalten, darf die Temperatur 42°C nicht überschreiten.

Handrührgerät:

Ein Handmixer besitzt i.d.R. zwei oder mehr verschiedene Aufsätze. Mittels Stromantrieb ersetzt es zum Schlagen von Eiweiß oder Sahne den Schneebesen. Außerdem erleichtert das Gerät die Teigherstellung und kann mit Spezialrührern auch zur Herstellung von Hefeteigen verwendet werden.

Hochleistungsmixer:

Hochleistungsmixer besitzen eine (wenn auch variable) höhere Watt-Leistung. In der Regel beginnt der Hochleistungbereich bei 800-900 Watt, kann aber, je nach Hersteller und Gerät, auf über 2000 Watt erhöht werden. Die Behälter, in denen der Mix statt findet, weist meistens eine Skalierung auf, sodass die Zutatenmengen und die Gesamtmenge direkt abgelesen werden können. Zu beachten ist, dass durch die Mechanik (die Zutaten werden mittels scharfer Messer im System zerkleinert) Wärme entsteht. Gerade für den Rohkostbereich sollte dies bedacht werden. Die Füllmenge bei den großen Mixern variiert zwischen 1 und 2 Litern, eine Geschwindigkeitsregelung erlaubt eine Anpassung an die Lebensmittel oder das erwünschte Endprodukt. Mixer und Hochleistungsmixer eignen sich hervorragend zur Herstellung von Smoothies, aber auch zur Herstellung von crushed ice. Ihr Einsatzgebiet ist sehr vielfältig.

Juliennereißer:

Ein Juliennereißer ist ein manuelles Werkzeug, mit dessen Hilfe man aus Obst oder Gemüse „Julienne“ herstellen kann. Sie sehen meist aus wie ein gewöhnlicher Sparschäler, weisen aber die Besonderheit einer gezackten Klinge auf. Damit können besonders feine und gleichmäßige Streifen produziert werden.

Messbecher:

Gibt es aus verschiedenen Materialien und in mehreren Größen. Die Markierungen erlauben ein Abmessen des jeweiligen Füllgutes (ob fest oder flüssig). Meist sind für unterschiedliche Lebensmittel auch unterschiedliche Markierungen angebracht, da sie individuelle Volumina aufweisen.

Messer:

Prinzipiell lässt sich sagen, dass an guten Messern nicht gespart werden sollte, denn sie können die Arbeit oder das Kochvergnügen bedeutend erleichtern. Ob aus Porzellan oder Edelstahl ist der persönlichen Präferenz überlassen, aber eine Auswahl an unterschiedlich großen Klingen ist empfehlenswert.

Mixer:

Anders als bei Hochleistungsmixern weisen normale Mixer eine niedrigere Wattleistung auf und besitzen ein kleineres Fassungsvermögen. Auch die Anzahl der Klingen ist im Vergleich zu Hochleistungsmixern reduziert. Aufgrund ihrer geringeren Größe sind sie aber sehr praktisch, lassen sich leicht verräumen oder transportieren. Auch hiermit können hervorragend Smoothies hergestellt oder andere Lebensmittel zerkleinert werden. Sie weisen jedoch meist keine Geschwindigkeitseinstellung auf und auch hier kann es zu einer stärkeren Wärmeentwicklung kommen.

Mix-/Pürierstab:

Wird auch als sog. „Zauberstab“ bezeichnet. Er eignet sich z.B. zum Pürieren fester Bestandteile in Suppen zur Herstellung einer Crèmesuppe, aber auch für andere Lebensmittel. Die Messer befinden am Ende des Stabes/Mixers und er muss relativ senkrecht gehalten werden, um ein Pürieren zu ermöglichen.

Pfannen:

Pfannen unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer Form als in ihrer Beschaffenheit. Auch muss die Hitzequelle in Betracht gezogen werden. Für einen Induktionsherd müssen beispielsweise geeignete Induktionspfannen verwendet werden. Schwere gusseiserne Pfannen werden vermutlich seltener auf Herden mit Ceranfeld verwendet. In hohen Pfannen kann gut eingekocht und reduziert werden, flache Pfannen bieten sich zum schnellen Braten an. Eine „Sauteuse“ oder Schwenkpfanne ist eine Pfanne mit einem langen Stiel, die extra für die Methode des „Sautierens“ geeignet ist. Ein Wok ist eine Besonderheit aus dem asiatischen Raum. Hier gibt es keine Trennung zwischen Pfannenboden und -wand. Es handelt sich um eine durchgehend gewölbte Pfanne.

Schaumkelle:

Flacher als eine Schöpfkelle und mit Löchern versehen. Damit kann man tatsächlich gebildeten (ob erwünscht oder unerwünscht) Schaum anheben, aber auch feste Lebensmittel (z.B. Klöße) aus dem Wasser entnehmen, sodass ein nachträgliches Abtropfen möglich is.

Schneebesen:

Mit Hilfe eines Schneebesens wird Luft in eine flüssige Masse eingerührt (wenn das Schlagen schnell geschieht), er eignet sich jedoch auch sehr gut zum Rühren von Saucen oder anderen Flüssigkeiten.

Schöpfkelle:

Meist aus Metall, eignet sich die Schöpfkelle zum Abnehmen von Flüssigkeiten oder Portionieren von Suppen.

Sieb:

Ein feinmaschiges Sieb ist beispielsweise geeignet, um Getreide vor dem Kochprozess zu waschen oder aber auch zum Abgießen bzw. Abseihen von Flüssigkeiten.

Töpfe:

Auch hier gibt es, wie bei den Pfannen, die unterschiedlichsten Varianten, abhängig von der verwendeten Hitzequelle und der gewünschten Zubereitung. Angeraten sind Töpfe unterschiedlicher Größe. Bestehen sie komplett aus Metall eignen sie sich auch für Methoden, die einen Backofen benötigen.

zurück | nach oben