frischer und
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Flaschenkürbis

Andere Namen: Kalebasse, Herkuleskeule, Trompetenkürbis, Jonaskürbis
Verwendung: zubereitet als Gemüse, getrocknet, zur Dekoration, als Musikinstrument, als Aufbewahrungsgefäß, Kräutermedizin (Asien)

Wie bei fast allen Kürbisgewächsen und Arten, existieren auch beim Flaschenkürbis sehr unterschiedliche Größen und Formen. In der Größe gibt es Variationen von einigen Zentimetern Länge bis hin zu 3 m. Oft weist er eine kugelige Flaschenform auf, von der auch sein hiesiger Name abgeleitet ist.

Prinzipiell werden zwei Unterarten unterschieden, die afrikanischen und amerikanischen Sorten und die asiatische Variante.

Unreife Früchte können gekocht als Gemüse auf dem Tisch landen, das Fruchtfleisch wird teilweise auch in Streifen geschnitten und getrocknet verwendet, dies vor allem in Japan.

Auch aus den Samen werden Zubereitungen gemacht.

Große Früchte bieten sich aufgrund ihrer wasserundurchlässigen Schale zur Herstellung von Gefäßen an, sie werden teilweise prachtvoll verziert. Auch für den Musikinstrumentenbau (beispielsweise Trommeln, Rasseln oder Zupfinstrumente) wird der Flaschenkürbis eingesetzt.

In Asien findet der Flaschenkürbis zudem Verwendung in der Kräutermedizin.

Vielleicht auch wegen seiner Vielfalt wurde er 2002 zum Gemüse des Jahres gewählt.

Er bevorzugt tropische und subtropische Gegenden, kann aber auch in Europa angebaut werden, wie bei anderen Sorten ist ein Vorziehen ab April in der Wohnung möglich. Flaschenkürbisse brauchen nach dem Aussetzen jedoch Vollsonne zur Entwicklung.

Was ihn von den anderen Kürbissen jedoch nicht unterscheidet, ist sein niedriger Energiegehalt (15 kcal/100 g), das Fleisch besteht zu ca. 93% aus Wasser. Mineralstoffgehalt und Vitamingehalt schwanken, wie immer, je nach Reife, Transportwegen und Bodenbedingungen.

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