frischer und
bewusster essen


Feldsalat

Alternativname: Rapunzel, typischer Herbst- und Wintersalat
Geschmack: nussig, aber auch mild
Verwendung: meist roh als Salat
Besonderheit: einzelne, kleine dunkelgrüne Blätter
Aufwand: je nach Verschmutzung etwas größerer Zeitaufwand

Der beliebte (gewöhnliche) Feldsalat (Valerianella locusta, auch als „Rapunzel“ bekannt) ist ein typischer Herbst- und Wintersalat, auch wenn er eigentlich zur Unterfamilie der Baldriangewächse (und diese wiederum zur Familie der Geißblattgewächse) gehört. Geerntet wird er von Oktober bis Dezember, er wird sowohl als Freilandsalat angebaut als auch im Treibhaus.

Feldsalat aus dem Gewächshaus weist zartere und hellere Blätter auf, der Freilandsalat ist knackiger mit dunkleren Blättern.

Es gibt die einjährige Pflanze mit großen oder kleinen Blättern, gemeinsam ist allen Sorten die Frostbeständigkeit.

Beim Einkauf findet man zur typischen Jahreszeit natürlich auch Ware aus Deutschland, angebaut wird er jedoch auch in anderen europäischen Ländern, ebenso wie in Nordafrika und Westasien.

Wie viele Blattsalate sollte er sich nach dem Pflücken rasch verzehrt werden, da sonst die Blätter welken und die Nährstoffe schwinden.

In feuchtes Krepp-/Küchenpapier eingewickelt und in einer Plastiktüte verpackt hält er sich ungewaschen jedoch einige Tage im Kühlschrank.

Apropos Nährstoffe:

Mit Vitamin C und Provitamin A kann der Feldsalat sehr gut aufwarten, ebenso mit Folsäure und Eisen. Natürlich ist er mit 13 kcal/100 g eine leckere, energiearme aber vitaminhaltige Speise. Und auch in diesem Falle gilt: Je frischer, desto besser.

Sein feiner nussiger Geschmack tröstet auch über die Mehrarbeit beim Säubern und Zubereiten hinweg, denn zwischen seinen Stielen, die aus der Wurzel herausragen, sammelt sich gerne Erde und Dreck, sodass eine gründliche Reinigung mit kaltem Wasser empfehlenswert ist.

Köstliche Feldsalat-Rezepte haben wir hier für dich herausgesucht.

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